Doris Kolesch: Wer sehen will, muss hören

In ihrem Aufsatz Wer sehen will, muss hören. Stimmlichkeit und Visualität in der Gegenwartskunst, der in dem von ihr und Sybille Krämer herausgegebenen Band Stimme. Annäherung an ein Phänomen erschienen ist, widmet sich Doris Kolesch, Professorin für Theaterwissenschaft an der FU Berlin, dem Einsatz der Stimme in verschiedenen Kunstformen der Gegenwart. Am Beispiel einer Theaterinszenierung, einer Klangsituation und zweier Filme untersucht sie das Zusammenspiel von Stimmlichkeit und Visualität unter besonderer Berücksichtigung von drei Relationen: Stimme, Sprache und Schrift, Stimme und Erinnerung sowie Stimme und Imagination.

aus: Doris Kolesch: Wer sehen will, muss hören